In und um Hobart, Hauptstadt von Tasmanien

Auf dem Weg aus Queenstown hinaus, kommt man an goldfarbenen Bergen vorbei in denen noch immer Erz abgebaut wird. Dort gibt es auch einen kleinen “Look Out“ von dem man einen schönen Blick auf das Tal hat.

Blick auf einen See im gelben Erzgebirge

Von dort ging es dann weiter Richtung Süden, zur Hauptstadt von Tasmanien, nach Hobart. Übernachtet haben wir im Treasure Island Caravan Park im Norden der Stadt wo wir einige Backpacker aus Frankreich und Deutschland kennen gelernt haben. Für den nächsten Tag hatten wir bereits im Vorfeld  eine Segway Tour gebucht (mal wieder^^) und so machten wir uns nach dem Frühstück auf nach Kangaroo Bay am gegenüberliegenden Ufer von Hobart.

Robert und Alina auf Segways vor dem Hafen in Hobart

Dort erwarteten uns bereits der Segway-Truck und zwei Tourleiter die gerade die Segways herausholten. Kurze Zeit später trafen auch noch die anderen Teilnehmer ein und die Sicherheitseinweisung und Verteilung der Helme begann. Da wir nun schon das dritte Mal auf einem Segway fuhren, kamen wir sehr schnell wieder rein. Da es aber für die anderen das erste Mal war, sollten wir ihnen hinterher fahren, was nicht besonders spannend war. Die Aussicht auf die Stadt ist schon sehenswert und es war mal etwas anderes auf öffentlichen Boden zu fahren und sich daher mit Fußgängern den Weg teilen zu müssen. Aber es gab keine Hürden oder Slalomfahrten wie in den Blue Mountains und es waren heruntergedrosselte Off-Road-Segways und somit ziemlich langsam. Eine der Tourleiter nahm uns dann nach einiger Zeit an die Seite und nahm uns mit auf eine andere Tour die, wie sie meinte nur mit ausgewählten Teilnehmern gefahren werde. Wir mussten nicht mehr hinter den andern herfahren, viel mehr zu sehen oder spannendere Wege waren es trotzdem nicht. Es hat Spaß gemacht aber wenn man nicht gerade das erste Mal fährt, fehlt vielleicht ein bisschen der Spaß.

Gut besuchter Wurststand auf dem Salamanca Market in Hobart an man "Bratwurst" kaufen kann

Anschließend haben wir noch den Salamanca Market in Hobart besucht. Der Markt findet regelmäßig jeden Samstag von 8:30 bis 3:00 pm statt und bietet neben vielen Essen und Getränkestände noch eine Vielzahl an Kunsthandwerk und Ständen mit Bekleidung. Nach einem kleinen Imbiss („Bratwurst with Sauerkraut“) sind wir an einem Honigstand vorbeigekommen der auch Honigwein verkauft. Dort haben wir den (unserer Meinung nach) bisher besten Honigwein in Australien gekauft! Eine Flasche MountainView Meadery Tasmanian Honey Wine, den es leider nur in Tasmanien zu kaufen gibt.

Weinberg vor und von MONA in Hobart

Noch bevor wir unsere Reise in Sydney begonnen hatten, wurde uns von unserer damaligen Mitbewohnerin wärmsten ans Herz gelegt in Hobart das MONA zu besuchen. Nun lag unser Campingplatz auch noch direkt neben an und so haben wir am nächsten Tag das Museum of Old and New Art in Hobart besucht. Liebhaber der modernen Kunst reisen wohl von aller Welt an um sich Ausstellungen und Veranstaltungen anzusehen. Das MONA versucht überall modern und anders als normale Museen zu sein. So gibt es vor dem Museum einen großen Weingarten der auch benutzt wird um Museumseigenen Wein herzustellen – Moorilla.

iPod touch mit der MONA App und Ansicht der nächstgelegenen Kunswerke im MONA

Nach dem man den Eintritt bezahlt oder das Onlineticket getauscht hat, muss zu erst hinab in das unterste Stockwerk laufen. Dort bekommt man einen iPod touch und Kopfhörer ausgehändigt, die einzige Möglichkeit etwas über die Kunstwerke zu erfahren – Infoschilder gibt es nirgends. Die einzige installierte App weiß nun wo man sich innerhalb des Museums befindet und zeigt einem die nächstgelegenen Werke in einer Liste an. Nun kann man etwas über das Stück und den Künstler lesen sowie sich ab und zu passende Musik und/oder Interviews anhören. Wie der Name schon sagt, befindet sich in dem Museum nicht nur moderne Kunst sondern es finden sich mittendrin immer mal wieder auch Stücke aus dem alten Ägypten oder Kunst der Aborigines. Wie es sich für ein modernes Museum gehört, gab es neben raumfüllenden Stücken, wie ein gesellschaftskritischer „fetter“ Ferrari, auch jede Menge blinkendes, bewegendes und Geräusche machendes zu entdecken.

Robert vor einem roten aufgequollenen roten Plastikauto mit Ferraizeichen

Nach fast vier Stunden waren unsere Füße lahm und unsere Aufnahmekapazität erreicht und so machten wir uns weiter nach Port Arthur, wie ihr im nächsten Blogbeitrag lesen könnt 🙂

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